Watchever, Lovefilm und Co. mit Linux-System benutzen

Das große Problem bei den oben genannten Diensten ist DRM-bedingt die Verwendung von Microsofts Silverlight. Es gibt zwar das Moonlight-Projekt, doch leider funktioniert es nicht so wie gewollt.

Abhilfe bringt hier das Projekt Pipelight. Auf der Installationsseite des Projektes wird haargenau erklärt, wie Pipelight in die jeweiligen Linux-Systeme integriert werden kann. Es wird zwar immer noch Wine benötigt, um die entsprechenden Bibliotheken zu laden, doch bislang hatte ich noch keine Probleme mit einer unnötigen Systemauslastung.

Auf meinem Fedora-19-System läuft es einwandfrei und bringt somit ein wenig mehr Alltagskomfort in die Linux-Welt.

Einzig allein das Firefox-Plugin NoScript verträgt sich nicht sonderlich gut mit einigen Streaming-Diensten, sodass selbst bei vollständig erlaubtem JavaScript keine Videos geladen werden können. Ich habe mir, um dieses Problem zu umgehen, ein eigenes Firefox-Profil ohne zusätzliche Plugins für Streaming-Aufgaben erstellt.

Bei geschlossenem Firefox kann über die Konsole ein neues Profil erstellt werden:

firefox -p

Anschließend muss man nur den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Mein Profil trägt den Namen „watchever“, was ich nun per Shortcut auf dem Desktop direkt aufrufen kann:

firefox -P watchever

Somit bleibt mein normales Browser-Profil wie gehabt und ein „unsicheres“ Profil kann zum Videoschauen benutzt werden.

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