Androids „Factory Reset Protection“ mit ein bisschen Glück umgehen

Bei meinem Arbeitgeber gab es einen Mitarbeiter, der beim Verlassen der Firma sein Android-Gerät (Samsung Galaxy S5 Neo) auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, aber dennoch versäumt hat, dieses Telefon vom Google-Konto zu lösen. Das Mobiltelefon war auch nicht mit der entsprechenden Telefonnummer bei Google registriert, sodass ein Zurücksetzen des Passworts auch nicht möglich war. Dementsprechend wurde man beim Einrichten des Telefons mit der folgenden Fehlermeldung begrüßt:

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Pseudo-2FA mit statischen Passwörten und dem Yubikey Neo

Ich habe mir zum Erweitern meines Horizonts und zum Spielen einen Yubikey Neo gekauft, doch bevor ich zum ersten Einsatzzweck den SSH-Login an meinem Server mit einem Yubikey und OTP realisiere, war mir ein kleinerer Schritt wichtiger, um die Praktikabilität überhaupt erst einmal auszutesten.

Der Einsatzzweck:

  • Absichern meiner Passwortdatenbank mit einem zweigeteilten Schlüssel (Pseudo-2FA)
    • Der eine Teil befindet sich in meinem Gedächtnis
    • Der zweite Teil wird vom Yubikey statisch beigesteuert
  • Kompatibilität via NFC mit meinem Android-Gerät, da ich die Passwortdatenbank ab und an auch unterwegs öffnen muss. Ein OTG-Kabel ist an dieser Stelle zu unpraktisch.

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Google-Maps-Bibliotheken auf freiem Android

Heute hatte ich das kleine Problem, dass ich eine App auf meinem Android installieren wollte, die allerdings eine Abhängigkeit zu den Google-Maps-Bibliotheken hatte. Per logcat auf dem System konnte ich folgenden Fehler ausmachen:

requires unavailable shared library com.google.android.maps;

Auf der Suche nach dem Problem, bin ich auf den Lösungsvorschlag von Callum McDonald gestoßen, doch hatte er leider nicht erwähnt, dass auch die Rechte der entsprechenden Dateien geändert werden müssen.

Um es noch einmal zu dokumentieren, falls Callums Seite mal nicht mehr verfügbar sein sollte, hier die entsprechenden Schritte:

  1. Herunterladen der Gapps
  2. Entpacken des Archivs
  3. Root auf dem Android erlangen
  4. Ordner für Upload vorbereiten:
    mkdir /sdcard/temp
  5. Upload der Dateien:
    adb push ./system/app/Maps.apk /sdcard/temp
    adb push ./system/etc/permissions/com.google.android.maps.xml /sdcard/temp
    adb push ./system/framework/com.google.android.maps.jar /sdcard/temp
  6. Installieren von Google Maps über den Dateimanager
  7. Re-Mount der /system-Partition:
    mount -o rw,remount -t yaffs2 /dev/block/platform/msm_sdcc.1/by-name/system /system
  8. Kopieren der Dateien:
    cp /sdcard/temp/com.google.android.maps.xml /system/etc/permissions/
    cp /sdcard/temp/com.google.android.maps.jar /system/framework/
  9. Anpassen der Berechtigungen:
    chmod 644 /system/framework/com.google.android.maps.jar
    chmod 644 /system/etc/permissions/com.google.android.maps.xml

Anschließend muss nur noch das Telefon neugestartet werden und schon lassen sich alle Apps, die Google Maps als Abhängigkeit haben, installieren.

Jabber als WhatsApp-Alternative mit Conversations

Ich weiß, dass es zu diesem Thema schon unzählige Artikel gibt und auch dieser Post ist nur ein weiterer „just my 2 cents“-Beitrag. Jabber hat mich in meiner IT-Laufbahn ständig begleitet, doch scheiterte es immer an einem ordentlichen mobilen Client. Für den Desktop gab es nie einen Ersatz. Alle wichtigen Kontakte nutzen Jabber – bis auf die Unbelehrbaren, wegen denen ich noch meine ICQ-Kontaktliste pflege.

Doch zurück zum mobilen Client. Meines Erachtens nach scheiterten alle mobilen Clients an mindestens einer der folgenden Anforderungen, die ich an diese Software hatte:

  • Open Source
  • leichte Bedienbarkeit, wobei das subjektiv ist
  • Versand von Bildern/Dateien (am besten inline)
  • OTR-Unterstützung
  • Vordergrund-Aktivität
  • Multi-User-Chat (MUC)

Nun habe ich nach einiger Zeit durch Zufall eine App gefunden, die all diese Voraussetzungen erfüllt: Conversations (https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.siacs.conversations)

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KDE-Desktop und Android mittels kde-connect verknüpfen

Kurz vorab: kde-connect verbindet das Android-Telefon/Tablet mit der KDE-Oberfläche und bietet dabei die folgenden Funktionen:

  • Anzeige des Android-Batterie-Status in KDE
  • Synchronisation der Zwischenablage zwischen Android und KDE
  • Fernbedienung der KDE-Musik- oder Videoabspielfunktion mit Android
  • Anzeige der Android-Benachrichtigungen (z.B. SMS oder Anruf) in KDE
  • Austausch von Ping-Nachrichten zwischen KDE und Android
  • Austausch von Dateien, URLs oder einfachem Text zwischen KDE und Android

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Apps aus dem Play Store auf freiem Android installieren

Nachdem man sein Handy oder Telefon mit Hilfe eines freien ROMs wie zum Beispiel CyanogenMod befreit hat, stellt sich immer die Frage, ob man die Google-Apps nachinstallieren sollte oder nicht. Der größte Nutzen eines alternativen ROMs besteht ja eigentlich darin, sich der ganzen Bloat- und Spyware zu entledigen, mit der das Gerät vollgemüllt ist und welche man nicht unter eigener Kontrolle hat.

Auf meinem Tablet habe ich jetzt das erste Mal das Experiment gewagt und mich dazu entschlossen, keine Google-Apps nachzuinstallieren. Doch leider sind nicht alle Apps komplett Open Source und schaffen es dadurch ins F-Droid-Repository oder sie sind nicht bei AndroidPit zu haben. Es kann also dazu kommen, dass man Apps benutzen möchte, die es nur in Googles Play Store gibt. Wie man diese ohne Play Store auf seinem freien Android installiert, möchte ich hier einmal zeigen.

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Kali Linux auf einem Android installieren

Nicht immer hat man seinen Laptop zur Hand, wenn man unterwegs ist. Für einige Szenarien bei Penetrationstests kann es sogar schädlich sein, wenn man mit einem solchen Gerät entdeckt wird. Für diesen Zweck wäre es unheimlich praktisch, wenn man das Betriebssystem seiner Wahl – in diesem Fall Kali Linux – stets in einem unauffälligen Gehäuse mit sich tragen könnte. Mit Hilfe von Linux Deploy habe ich Kali Linux einmal auf meinem mit Pac Rom ausgestatteten Sony Xperia T installiert. Grundvoraussetzung für dieses Unterfangen ist natürlich, dass das Android-System gerootet ist.

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