Passives Mitschneiden von WLAN-Verkehr

Als Endverbraucher mit eventuell geringem Datenvolumen für den mobilen Interneteinsatz freut mich sich – vor allem im Ausland – über kostenfreie, offene WLANs. Dieser Artikel soll zeigen, warum man grundsätzlich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei jeder Kommunikation verwenden sollte und warum man auch in WPA2-gesicherten WLANs nicht vor Mithörern geschützt ist.

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Simpler Backup-Server für den Heimgebrauch

Backups sind auch zu Hause extrem wichtig und da ich seit Jahren einen alten MicroServer von HP im Schrank stehen habe, war es nun Zeit, endlich ein funktionierendes und einfaches Backup-System auf den Weg zubringen. Für meinen persönlichen Geschmack sollten folgende Anforderungen erfüllt werden:

  1. Wichtige System-Backups sollen verschlüsselt übertragen werden (Meinen Windows-Studio-Rechner betrachte ich zum Beispiel nicht als sonderlich vertraulich)
  2. Wichtige System-Backups sollen verschlüsselt abgelegt werden. Was bringt einem die schönste Festplatten-Verschlüsselung im Betrieb, wenn die Datensicherungen schutzlos auf der Festplatte des Backup-Servers liegen?
  3. Der eigentliche Sicherungsvorgang muss für jeden Benutzer so einfach wie möglich gehalten werden

Hier war meine Idee, für jeden User ein kleines Skript zu schreiben, welches mittels rsync, sshfs und encfs all diese Parameter berücksichtigt. Wie schön, dass das schon jemand für mich in einer grafischen Variante getan hat und ich nicht die ganze Arbeit erneut machen musste: Back in Time

Back in Time erfüllt alle meine Anforderungen für meine kritischen Systeme. Jetzt musste nur noch der Server aufgesetzt und konfiguriert werden.

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Jabber als WhatsApp-Alternative mit Conversations

Ich weiß, dass es zu diesem Thema schon unzählige Artikel gibt und auch dieser Post ist nur ein weiterer „just my 2 cents“-Beitrag. Jabber hat mich in meiner IT-Laufbahn ständig begleitet, doch scheiterte es immer an einem ordentlichen mobilen Client. Für den Desktop gab es nie einen Ersatz. Alle wichtigen Kontakte nutzen Jabber – bis auf die Unbelehrbaren, wegen denen ich noch meine ICQ-Kontaktliste pflege.

Doch zurück zum mobilen Client. Meines Erachtens nach scheiterten alle mobilen Clients an mindestens einer der folgenden Anforderungen, die ich an diese Software hatte:

  • Open Source
  • leichte Bedienbarkeit, wobei das subjektiv ist
  • Versand von Bildern/Dateien (am besten inline)
  • OTR-Unterstützung
  • Vordergrund-Aktivität
  • Multi-User-Chat (MUC)

Nun habe ich nach einiger Zeit durch Zufall eine App gefunden, die all diese Voraussetzungen erfüllt: Conversations (https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.siacs.conversations)

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Verschlüsselte Kommunikation mit Skype-Alternative Tox

Tox ist laut der Projektseite ein dezentralisierter und sicherer Instant-Messenger mit Audio- und Videofunktionalitäten.

Ich habe mir Tox aufgrund der Tatsache angesehen, dass es für den „normalen“ User einen plattform-übergreifenden Messenger geben sollte, der sowohl einfaches Chatten, als auch Videochat ermöglicht und obendrein sicher vor Mitschnitten Dritter ist. Eine andere Alternative wäre Jabber mit Jingle- und OTR-Erweiterung, doch nur die wenigsten Clients unterstützen diese Funktionalität.

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